Diagrammatik und Evidenz

Mark Lombardi

Anhand des Werks des US-Künsterls Mark Lombardi entwirft Angela Lammert eine Theoretisierung von Diagrammen, die auf ihre Bildlichkeit abzielt. Kartografischer Wert und ästhetischer Impuls werden gerade angesichts von Lombardis »Monumental Drawings« häufig als Gegensätze diskutiert. Lammert schlägt dem gegenüber eine prozessorientierte Sichtweise vor und ordnet damit Lesbarkeit, Unschärfe und Evidenz neu.

 

Der Vortrag ist Teil des Symposiums »No Proof of Evidence. Kritische Aneignungen grafischer Visualisierungsstrategien in der Kunst« und wurde organisiert von den wissenschaftlichen Volontär_innen der Berlinischen Galerie Anne Bitterwolf, Clemens Klöckner, Christina Korzen, Isabelle Lindermann.