Postkatastrophische Bewältigungsformen, vor allem von Flutkatastrophen seit der Antike

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Ohnmacht, sich apokalyptischen Prognosen der Wissenschaft gegenüber adäquat zu verhalten oder gar einen Wandel herbeizuführen, stellte Hartmut Böhme die drängende Frage, was aus der gesellschaftlichen Kommunikation über Flutkatastrophen in historischer Perspektive gewonnen werden könnte. Er verwies in seinem Vortrag „Postkatastrophische Bewältigungsformen, vor allem von Flutkatastrophen seit der Antike“ auf das Wissensreservoir der Künste und die dort entwickelten Erklärungsmuster als ein bisher zu wenig berücksichtigtes Reservoir für den Umgang mit natürlichen Extremereignissen.