Reclaiming Animism

„Rückgewinnung“ bedeutet, einzufordern, wovon wir getrennt wurden, wenn auch nicht im einfachen Sinne, dass man zurück erhält, was man „verloren“ hat, sondern von jener Trennung zu genesen und das zu „regenerieren, was eben jene Trennung vergiftet hat“. Wie kann ein Denken, wie eine Wissenschaft beschaffen sein, die den Animismus im komplexen Gefüge des „Wissen Schaffens“ verhandelt? Welche Möglichkeiten öffnen sich, wenn wir die Voraussetzungen des Denkens und die „Gegenstände“ der Wissenschaft als radikal verhandelbare in Bewegung halten?

Der Vortrag war Teil der Konferenz:

Animismus

Fr. 16.03.2012 | Sa. 17.3.2012
Ort: Haus der Kulturen der Welt, Berlin
Veranstalter: Irene Albers, Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaftund Romanische Philologie an der Freien Universität Berlin
Anselm Franke, Kurator der Ausstellung

Kategorische Trennungen zwischen subjektiver und objektiver Welt im imaginären und gesellschaftlichen Verfügungsraum der Moderne sind in den letzten Jahren in vielen Disziplinen in Bewegung geraten und haben nicht zuletzt zu einem neuen Interesse am Animismus geführt. Die Konferenz zur Ausstellung führt eine Vielzahl von aktuellen Perspektiven aus Ethnologie, Literaturwissenschaft, Kunst, Naturwissenschaften, Wissenschaftsgeschichte und Politik zusammen.