Einstimmen

Zur Musikalität von Versuch und Irrtum

Fabian Goppelsröder zu Fragen des Lernens, binären Strukturen, Problemkäfigen und zur Unterscheidung von Klangfarben unterschiedlicher Orchesterkulturen.

Ein Beitrag zur Tagung: Trial and Error. Szenarien medialen Handelns
Jahrestagung des Internationalen Graduiertenkollegs “InterArt” der FU-Berlin

Das gedankliche Entwerfen von Szenarien bildet sich als verräumlichendes und verzeitlichendes Planungshandeln ab, das zwischen Wahrnehmung (aisthesis) und Zeichenprozess (semiosis) stufenlos skalierbar ist. Aufführungen, Bilder, Filme, Landkarten, Simulationen, Skizzen, Spiele und Pläne stellen Sichtbarkeitsmaschinen dessen dar, was sich als Denken in Szenarien ohnehin beständig im Verborgenen vollzieht.

Eben jene Szenarien, die beim Umgang mit Medien unterschwellig handlungsleitend sind, sollen im Rahmen der Konferenz nicht nur aus praxistheoretischer Perspektive zur Sprache kommen. Darüber hinaus sollen Aspekte der Wahrnehmungstheorie, Bildwissenschaft und Medienepistemologie diskutiert werden.

Rezente Entwicklungen auf dem Gebiet der Experimentellen Philosophie, aktuelle Strömungen der Ästhetik sowie die Herausforderungen des Spekulativen Realismus bieten die Ausgangspunkte zur Erörterung dieser potentiellen Handlungsgefüge. Diese sind auf der Trennlinie zwischen Annahme und Gewissheit zu verorten und lassen Ding und Ich, Gegenstand und Subjekt als provisorische Arrangements auffällig werden.