Piraten!

Die Ökonomien des Beutemachens in der Antike und die Schwierigkeit ihrer Verortung im Schema Zentrum/Peripherie

Friedrich Balke macht anhand der antiken Figur des Piraten einen Akteur aus, der quer zu den bei Karl Polanyi verhandelten Positionen der Redistribution und Reziprozität liegt und von daher als ökonomisches Modell und historische Praxis zugleich an Bedeutung gewinnt. Zudem ist das stete Überqueren der Grenze Legalität und Illegalität zu berücksichtigen.

Der Vortrag war Teil des Workshops: „Ökonomische Marginalität und marginale Ökonomien seit der Antike“, veranstaltet von Iris Därmann und Anna Echterhölter, Institut für Kulturwissenschaft / TOPOI, CSG-II, an der Humboldt-Universität Berlin