Wie die andere Hälfte lebt

Minimaler Lebensstandard im 19. Jahrhundert

Bernhard Kleeberg sieht Armutsdiskurse in ihrer Eigendynamik als trennende, literarisierte und fiktionalisiere Rede im 19. Jahrhundert in stereotypen Formen entstehen. Diese Formulierung der sozialen Frage und des minimalen Lebensstandards  steht zugleich am Anfang der Soziologie.

Der Vortrag war Teil des Workshops: „Ökonomische Marginalität und marginale Ökonomien seit der Antike“, veranstaltet von Iris Därmann und Anna Echterhölter, Institut für Kulturwissenschaft / TOPOI, CSG-II, an der Humboldt-Universität Berlin.